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Das
besondere aller von ALPHA INDUSTRIES hergestellten Jacken ist, daß
sie nach original Schnitten von Jacken gefertigt werden, die speziell
für das US-Militär entwickelt wurden. Die Anfänge des Unternehmens
gehen auf das Jahr 1959 zurück. Zu diesem Zeitpunkt stellte ALPHA
IND. das erste Mal die legendäre Fliegerjacke MA-1
her, und zwar im Auftrag der US-Air Force (USAF), die mit
diesen Jacken ihre Marine- und Helikopterpilote ausstattete.
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Ursprünglich
waren die Piloten bei Ihren Lufteinsätzen mit Lederjacken bekleidet,
die sich jedoch mit der Zeit als für diesen Zweck nicht hinreichend
geeignet erwiesen. Durch das relativ hohe Gewicht und den Umfang der
Lederjacke wurde den Piloten ein schnelles Ein- und Aussteigen der
in diesen Jahren bereits entwickelten stromlinienförmigen Jets erschwert. |
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hinaus entstand durch den Regen von außen und den Schweiß von innen
Feuchtigkeit, welche die Jacken in großer Höhe gefrieren ließ. Die
MA-1 wurde speziell für die mit den Lufteinsätze verbundenen Anforderungen
entwickelt. Das Leder wurde durch ein leichtes, robustes und qualitativ
hochwertiges Nylon ersetzt. Zur verbesserten Wärmeisolierung wurde
ein spezielles Polyesterinnenfutter entwickelt, welches neben den
optimierten Wärmeeigenschaften den Vorteil eines geringen Gewichtes
aufwies und damit einen erhöhten Trage- und Bewegungskomfort ermöglichte.
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Der
Schnitt und alle militärischen Spezifikationen wurden zusammen mit
dem Department of Defense (DOD) ent wickelt. eines jahrelangen harten
in militärischen Extremsituationen wurde die Jacke ständig getestet
und verbessert. 1960 wurde die MA-1 zu einer Wendejacke umgeändert.
Das Innenfutter in der Farbe "International Orange" sollte abgestürzte
Piloten für Rettungstrupps leichter erkennbar machen.
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Insgesamt
hat ALPHA IND. U.S.A. über 1 Millionen Exemplare der MA-1 an das
DOD geliefert. Bezeichnend für den mittlerweile erreichten Kultstatus
gerade dieser Fliegerjacke ist, daß in Japan für original in Vietnam
eingesetzte MA-1 Exemplare bis zu umgerechnet 30.000 DM geboten
werden. Aber auch sonst auf der Welt hat die MA-1 viele Anhänger
gefunden.
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Leider
wurden in den vergangenen Jahren immer wieder imitierte Exemplare
auf den Markt gebracht und verkauft, die in Qualität und Detailverarbeitung
nicht im mindesten an das Original heranreichen. Um eine Verwechslung
mit dieser Imitation zu vermeiden, besitzt die Original MA-1 Fliegerjacke
bestimmte Indentifikationsmerkmale:
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das schwarze gestickte Alphalogo, eigenäht in der linken Außentasche
- das weiße Spezifikationsetikett mit der militärischen
Typennummer,eingenäht in der linken Außentasche
- das schwarze, bestickte Alpha-Tag am linken Ärmel
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1977
entwickelte ALPHA IND. für die USAF ein weiteres Jackenmodell: die
CWU-45/P. Insgesamt wurden bisher mehr als 1 Millionen CWU-45/P
an die USAF ausgeliefert. Die Besonderheit dieser Jacke ist, daß
sie aus dem feuerfesten Material NOMEX besteht.
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Eine
andere für das Militär nicht mehr wegzudenkende Jacke ist der 1965
entwickelte M-65 Feldparka ("Schimanski-Jacke"), der bislang von
mehr als 20 Millionen Soldaten getragen wurde. 1980 wurde die Ursprungsfarbe
"olive" durch "woodland carmo" ersetzt. Die M-65 ist vom US-Militär
über 30 Jahre erprobt worden und gilt als nahezu unzerstörbare Lacke.
Sie ist aus einem Hightech-Material, welches Infrarot undurchlässig
ist und eine Reißfestigkeit von 102 Kg besitzt.
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1990
wurde die M-65 von dem ECWCS-Parka abgelöst, wobei die Abkürzung
ECWCS für die Bezeichnung "Extended Cold Weather Clothing System"
steht. Der ECWCS-Parka ist Mitte der 80er Jahre von ALPHA IND. in
Zusammenarbeit mit dem DOD entwickelt worden. Er besteht aus GORETEX,
einem Material, welches neue Dimensionen hinsichtlich des Wärme-,
Wind- und Regenschutzes eröffnet.
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ALPHA
IND. lieferte bislang weit über 1 Millionen ECWCS-Systems, bestehend
aus Parka und Hose, an das US-Militär, die mittlerweile von allen
US-Kampfeinheiten weltweit eingesetzt werden. Zu diesem ausschließlich
für militärische Zwecke entwickelten Parka gibt es auch eine zivile
Ausführung, die Weltweit von Polizei-Elite-Einheiten sowie Feuerwehr
und Rettungseinheiten eingesetzt wird. Gerade im Outdoor-Bereich
ist dieser Parka mit all seinen technischen Spezifikationen wohl
das Hochwertigste, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist.
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Anfang
des Jahres 1999 gelang Picard die Weltumrundung in einem Heißluftballon.
Durch dieses Ereignis ist die Alaska-Jacke N-3B wieder in die Öffentlichkeit
gerückt. Sie wurde erstmals 1948 vorgestellt und Ende 1958 von Piloten
der USAF eingesetzt, die in nördlichen Stützpunkten operierten.
Die Jacke wurde speziell für die in den nördlichen Breitengraden
herrschenden extremen Witterungsverhältnisse hergestellt und bewährte
sich dort.
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